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Mercedes-Benz “Narnia”. The Making Of
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Mercedes-Benz “Narnia”. The Making Of

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Das Navigationskonzept für die Microsite des neuen Viano beruht auf der einfachen wie physikalischen Unmöglichkeit, dass der Familienvan durch sechs verschiedene Welten fährt, die alle einen annähernd vollen Kugelumfang messen.

In Abstimmung mit uns entwickelte die Hamburger 3D-Agentur Electric Umbrella einen Lösungsansatz, in dem die unterschiedlichen Landschaften miteinander gleichmäßig verformt werden und das Fahrzeug die größtmögliche Präsenz erhält.
Der Prozess begann mit einem Layout zur Streckenführung. Die konstante Drehgeschwindigkeit und die starke Krümmung der Oberfläche verlangten dabei nach besonderer Umsicht.



Anschließend begannen die 3D-Artists mit der Umsetzung der Landschaftsideen. Zunächst wurde jeder Landschaftsabschnitt für sich erstellt, Berge und Täler gemalt, Objekte für Wasser und Gebäude modelliert und hinzugefügt, Bäume, Gräser, Steine mittels Partikel- und Haarsystem erzeugt. Die extreme Perspektive des fertigen Bildes verlangte schon beim Modellieren ihre Berücksichtigung, die Landschaften wurden daher schon perspektivisch modelliert.

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Parallel dazu wurden in Photoshop die Texturen für die Oberflächen vorbereitet und anschließend auf die Objekte aufgetragen und mithilfe von Weight Maps entsprechend der Geländeformen gewichtet.

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Nach dem die Welten für sich erschaffen waren, wurden sie der Länge nach (von Norden nach Süden) miteinander verbunden, damit sie gemeinsam auf der Längsachse bewegt werden können. Nun begann der kniffeligste Teil des Projekts. Die Erstellung eines Deformationsobjektes (Lattice), das alle Objekte in eine Halbkugelschale zwingt ohne dass diese dabei durch eine zu starke Verzerrung Schaden nehmen oder zu sehr entstellt würden. Dieser Findungsprozess lässt sich in Worten verkürzt nur mit "tweaken, tweaken, tweaken" annähernd genau beschreiben.

Um die Drehung einer Kugel zu simulieren, wurde nun der Landschaftsstreifen seiner Länge nach, oder von Norden nach Süden, durch das Deformationsobjekt bewegt. Eine sehr weitwinkelige Kamera unterstützt dabei den Effekt.

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Auf der "drehenden Kugel" fehlte jetzt nur noch das Fahrzeug. An einem, ebenfalls deformierten, Animationspfad wurde das Fahrzeug durch die Landschaften geführt und an den gewünschten Orten angehalten.


Für den letzten Schritt, Rendering, wurden alle Landschaftsabschnitte wieder separiert und in die für das Compositing notwendigen Passes zerlegt.
Im Einzelnen waren das die Oberfläche, die Vegetation, das Wasser, diverse Masken, UV-Maps und das Fahrzeug. Zum Schluss wurden dann die Wolken sowie die Bewegung der Wasseroberflächen im Compositing hinzugefügt.



„The Companion“ ist nicht nur eine Kulisse, sondern ein 5000 Pixel breites, dreigeteiltes Panorama. Die einzelnen Panoramen bestehen aus unzähligen Einzelbildern und sind ebenfalls in drei horizontale Ebenen unterteilt, die sich unterschiedlich schnell verschieben und für eine fließende Bewegung zwischen den Panoramen sorgen. Dieser Background stellt den Viano in den Vordergrund, überzeugt aber auch im Hintergrund.

„The Prize“ ist eine düstere, verwunschene Waldlandschaft, zusammengestellt aus einer Reihe von Wald- und Ruinenmotiven, ineinander verwoben und durch Farb- und Tonwertkorrektur und perspektivische Schattierung miteinander verschmolzen. Dadurch wird eine spürbare Tiefe der Szenerie erzeugt, die im Ergebnis ausgezeichnet ist, wortwörtlich.

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